K.Ö.L. SAXO-MEININGIA
30jahre07Gegründet: 27.2.1952
Mutterverbindung: KÖL Ferdinandea
Farben: silber-schwarz-gold, halbsteife hellrote Mütze
Wahlspruch: Fidem genusque servabo!
e-Mail: Aktivitas {a} Saxo-Meiningia.at
www.Saxo-Meiningia.at

Geschichte der KÖL SAXO-MEININGIA zu LINZ

Eine Rückschau auf 60 Couleursemester

30jahre01Bereits im Sommer 1951 fanden die ersten Gespräche über die Gründung einer K.Ö.L. in Linz statt. Eine kleine Proponetengruppe, zu der Dr. Thanner vlg. Don Camillo, Dr. Steingruber vlg. Hektor, Dir. Dr. Huemer vlg. Totila, W. Bille vlg. Diogenes u. a. gehörten leisteten die Vorarbeiten, sodass am 10. November 1951 im Linzer Theater-Casino der Gründungsconvent stattfinden konnte. Alwar die K. Ö. L. Ferdinandea Graz.

In der Öffentlichkeit trat die frischgebackene KÖL SAXO-MEININGIA (S-M) bei der Weihnachtsfeier der AV Montecuccoli auf und anläßlich der eigenen Weihnachtskneipe, einige Tage später konnte schon der erste Fuchs, der heutige Bg GR Dr. Seibel vlg. Praetor recipiert werden. Beim gut gelungenen Publikationscommers am 28. Februar 1952 im Theater-Casino wurden 32 Gast–Chargierte und 180 Teilnehmer gezählt.

Der Verbindungsbetrieb lief in dem als Bude dienenden Kellerlokal des Café Goethe recht munter an und drei Veranstaltungen wöchentlich sowie Kneipen mit gut 50 Besuchern galt als absolut normal. In dieser Zeit stießen die Bbr. Dir. Dr. Sailer vlg. Carnot, Bundesrat Dr. Schreiner vlg. Agricola, Dir. Mag. Mühlberger vlg. Faust, Dr. Aubert Salzmann vlg. Adam u.v.a. zur Verbindung, sodaß bereits Ende 1952 S-M die stattliche Zahl von 24 AH AH und Burschen, sowie 2 Füchse umfaßte.

30jahre06Das erste Stiftungsfest fand im Februar 1953 mit über 220 Teilnehmern im Linzer Bahnhofsfestsaal statt. S-M begann weiter zu wachsen und ein 1957 neu bezogenes Verbindungslokal in der Stockhofstraße ermöglichte ein gutes Arbeiten.

1960 gründete S-M die pennale Verbindung Ottonia und 1962 die KÖL Falkenstein zu Steyr.

Den weiteren Auftrieb gaben dankenswerter Weise u.v.a. die Bb Bb WT. Georg Wilhelm Pfau vlg. Dr. cer. Fridolin, Prof. Dipl. Ing. Bruno Hofer vlg. Xerxes und RA Dr. Otto Rolle vlg. Epikur. Reichhaltige Semesterprogramme mit wissenschaftlichen Vorträgen, Couleurausflügen, regelmäßigen Fuchsenconventen und AH-Zirkeln vertieften zusehendst das Interesse an SAXO-MEININGIA.

Das Jahr 1966 stand ganz unter dem Eindruck der am 8. Oktober erfolgenten Eröffnung der Linzer Hochschule. Saxo-Meiningia nahm an den offiziellen Feierlichkeiten mit einer starken Abordnung teil.

Im Jahre 2011 hatte die SAXO-MEININGIA den Vorsitz des Akademischen Bundes Katholisch-Österreichischer Landsmannschaften inne.

Als älteste katholische Hochschulverbindung in Linz legt die KÖL Saxo-Meiningia besonderen Wert auf Tradition.

30jahre02Quellenangabe:

1. W.F.C. Bille, Die Verbindungsgeschichte S-M (intern 1980)
2. P. Dietrich, Die deutsche Landsmannschaft, Historia Academica
3. Eveline Egert, Beiträge zur österreichischen Studentengeschichte (1975)
4. Gerhard Hartmann, Der CV in Österreich (1977)
5. Peter Krause, O alte Burschenherrlichkeit, Edition Kaleidoskop, Styria 1979.

Burschenstrophe

Laßt erstrahlen hell die Farben, künden sie doch Mann für Mann,
daß die Treue nicht erstorben; Saxo-Meiningia voran!
Silber ist der Schmuck der Dame, schwarz der Würde Feierkleid,
Gold ist Krone, großer Name, |: Österreich für alle Zeit! :|

30jahre08

Fuchsenstrophe

Schon als Füchse woll'n in Treue stets wir fest zusammenstehen.
Das geloben wir auf's Neue: Siegen oder untergeh'n!
Silber-schwarz ist unser Wappen, jung das Herz, das in uns schlägt,
sind des Reiches treue Knappen, |: Jugend die die Zukunft trägt :|